Selbsthilfe-Schlafapnoe

Wer bezahlt die ganzen Untersuchungen?

Die Untersuchungen beim Hausarzt, HNO, Lungenarzt usw. bezahlen die gesetzlichen und privaten Krankenkassen in voller Höhe.

Die Untersuchung im Schlaflabor wird normalerweise auch voll übernommen. Leider sind die Wartezeiten für eine Untersuchung im Schlaflabor teilweise sehr lang.
Es fallen nur die üblichen Zuzahlungen für einen Krankenhausaufenthalt an.

Es gibt auch Schlaflabore, bei denen checken Sie abends z.B. um 21 Uhr ein, Sie werden dann verkabelt und morgens um 6 Uhr können Sie wieder nach Hause oder zur Arbeit gehen.
Dies wird dann als ambulanter Aufenthalt abgerechnet und ist dann frei von einer Zuzahlung.

Gerade bei den Schlaflaboren gibt es einige Unterschiede:
In dem einen werden Sie auf „Herz und Nieren“ untersucht – inklusive Belastungs-EKG und Vigilanz-Test, beim anderen Labor kommen Sie nur zum „Schlafen“.

Es gibt auch Labore, die mieten ein Hotelzimmer an, verkabeln Sie dort und zeichnen Ihre Daten in einem benachbarten Gebäude über Funk auf.

Um Kosten zu sparen, ist dem Einfallsreichtum kaum eine Grenze gesetzt.

Bitte beachten Sie:

Bevor Sie in ein Schlaflabor überwiesen werden, erhalten Sie vom Facharzt ein sogenanntes Screening-Gerät mit nach Hause. Mit diesem schlafen Sie eine Nacht.
Erst wenn hier Äuffälligkeiten ermittelt werden, wird man Sie in ein Schlaflabor überweisen.

Diese Untersuchung wird von den Krankenkassen übernommen.
Lassen Sie sich nicht darauf in, wenn ein Arzt für diese Untersuchung Bargeld verlangt. Dies ist KEINE IGeL-Leistung!