Selbsthilfe-Schlafapnoe

Ansprechpartner

Aus den genannten Symptomen und Risiken sind verschiedene Ärzte Ihre Ansprechpartner.

  1. Hausarzt: Laboruntersuchungen
  2. Internist: Herz- und Kreislaufuntersuchung, EKG
  3. Hals-/Nasen- und Ohrenarzt: Untersuchung der Atemwege
  4. Lungenarzt/Pneumologe: Lungenfunktion, Allergietest
  5. Neurologe

Zu allererst sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen. Falls Sie den Verdacht auf eine Schlafapnoe haben, weil Sie wissen, dass Sie schnarchen und Ihr Partner evtl. sogar von nächtlichen Atemaussetzern berichtet, ist er der erste Ansprechpartner. Er wird Sie untersuchen und an HNO und Lungenfacharzt überweisen.
Der HNO und die Lungenärzte sind die Ärzte, die Ihnen ggf. ein kleines Gerät nach Hause mitgeben können, welches Sie im Schlaf tragen müssen. Das Anlegen des Gerätes ist unkompliziert – man wird es Ihnen in der Praxis erklären. Dieses Polygraphiegerät-Gerät misst Daten darüber, auf welcher Seite Sie schlafen, wie oft Sie sich im Schlaf drehen/bewegen, Atmung, Puls, Herzschlag und Blutsauerstoffsättigung.

Erst nach Auswertung dieser Daten werden Sie ggf. in ein Schlaflabor überwiesen.
Bei der nächtlichen Untersuchung werden diese Daten noch einmal gemessen. Zusätzlich werden Augenbewegungen, EKG und Hirnströme sowie evtl. periodische Beinbewegungen aufgezeichnet.

Hier verbringen Sie dann 1-3 Nächte (je nach Labor, Arzt und Krankenkasse).

In einem Schlaflabor können Schlafstörungen dann genauer untersucht werden.

Je nachdem, ob Sie unter einer obstruktiven oder zentralen Schlafapnoe leiden, sollte die weitere Therapie mit Ihnen besprochen werden.
Ggf. kann auch noch der Besuch bei einem Neurologen erforderlich werden.

Sie können sich bereits VOR Ihrem Besuch im Schlaflabor bei einer/Ihrer Selbsthilfegruppe informieren, damit Sie, mit reichlich Informationen versehen, bereits im Schlaflabor gezielt Fragen stellen können.


Weitere Infos: